Über mich

Ich bin Linda

Über mich – oder wie ich Hundetrainerin wurde (obwohl das gar nicht der Plan war)

Eigentlich wollte ich gar keine Hundetrainerin werden. Meine Vision war es, eine liebevolle und sichere Hundebetreuung zu schaffen. Doch je mehr ich mich mit Hunden beschäftigte, desto klarer wurde mir: Eine wirklich gute Betreuung ist gar nicht so einfach zu finden – oder zu gestalten. Für viele Hunde bedeutet eine Hundetagesstätte oder ein Hundehotel enormen Stress.
Während meiner Ausbildung tauchte ich immer tiefer in die Welt des wissenschaftlichen Hundetrainings ein. Ich lernte, wie Hunde wirklich lernen, was sie brauchen – und wie viel sich in den letzten Jahren in der Forschung getan hat. Doch gleichzeitig sah ich, wie sich veraltete, hierarchische und oft sogar gewaltvolle Methoden hartnäckig hielten.
Das konnte ich nicht einfach so stehen lassen. Also entschied ich mich, mein Wissen in die Welt zu tragen.

Wenn du wissen möchtest, wie du mit deinem Hund auf eine faire, systematische und belohnungsbasierte Weise arbeiten kannst – melde dich bei mir! Bei mir steht der Hund als fühlendes Wesen im Mittelpunkt, mit all seinen Bedürfnissen und Emotionen.
Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen!

Ich verstehe mich als Prozessbegleitung

„Ich begleite dich und deinen Hund auf eurem individuellen Weg – ohne Druck, aber mit Wissen, Herz und Fairness.“

Meine Expertise

01/2024 – 01/2025

Ausbildung zur Verhaltensexpertin bei Anders mit Hund

07/2021 – 01/2024

Ausbildung zur Hundetrainerin bei Anders mit Hund

09/2022 – heute

Studium der Kommunikationspsychologie an der HSZG in Görlitz

Seit 2017

Verschiedene Ausbildungen zur Yogalehrerin

Our Story

Meine beiden Lehrmeister – Yin & Yang

Monty – mein sanftes Herz
Monty und ich haben uns in Portugal kennengelernt, als ich dort im Tierschutz als Volunteer gearbeitet habe. Er war ein Kettenhund, still und in sich gekehrt – und doch hatte er eine unglaubliche Sanftheit in sich. Ich konnte ihn nicht zurücklassen und brachte ihn mit nach Hause. Seitdem begleitet er mich – oder besser gesagt, ich begleite ihn.
Wenn ihm etwas zu viel ist – und das geht schnell – zieht sich Monty in sich zurück. Er ist leicht hemmbar, nimmt kleinste Veränderungen wahr und braucht Sicherheit, Zeit und die Möglichkeit «Nein» zu sagen, um mutig in die Welt zu treten. Von ihm habe ich gelernt, wie fein meine Kommunikation sein darf, wie wichtig es ist, ihn nicht zu überfordern, sondern ihn sanft in seine Mitte zu begleiten. Es sind nicht die großen Worte oder Gesten, die ihm helfen – sondern die kleinsten Signale, meine Körpersprache, meine Ausstrahlung, mein Ermutigen und seine freie Mitgestaltung.

Nalu – mein feuriger Wirbelwind
Nalu ist das Gegenteil von Monty – wo Monty sich zurückzieht, explodiert Nalu. Er kompensiert nach außen, findet schwer in die Entspannung und hatte lange Probleme mit Hundebegegnungen, Kindern, Besuch, Menschen mit Regenschirmen oder roten Jacken. Unsere Bindung war kein Selbstläufer – wir mussten lernen, uns aufeinander einzulassen, Vertrauen aufzubauen. Druck oder Strafen? Zwecklos. Er zeigt mir sofort, dass er damit nicht umgehen kann, dass er dann noch mehr hochfährt. Mit ihm habe ich verstanden, wie wichtig es ist, Sicherheit zu geben, Ruhe auszustrahlen und nicht auf Kontrolle, sondern auf Beziehung zu setzen.

Yin & Yang – zwei Hunde, zwei Extreme, zwei Lehrer
Monty und Nalu könnten unterschiedlicher nicht sein – und genau das macht sie zu meinen größten Lehrern. Der eine braucht Mut, der andere Ruhe. Der eine muss lernen, nach außen zu treten, der andere, in sich anzukommen. Sie haben mir gezeigt, dass Training niemals eine Einheitslösung ist, sondern ein individueller Prozess. Und genau das möchte ich in meiner Arbeit weitergeben.

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